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Kastration von Hündinnen und Katzen

Nach der Kastration: eine ruhige Genesung

Die Wunde einer Kastration ist klein und heilt meist problemlos: Wichtig ist, dass Ihre Hündin oder Katze sie während der Genesung nicht beleckt, beißt oder kratzt. Wir zeigen Ihnen, worauf Sie achten sollten und wie Sie sie ohne Halskrause schützen.

Geprüft von Eulalia Pérez, Tierärztin und Chirurgin, Erfinderin von MIMAR®
Kastrierte Golden-Retriever-Hündin, entspannt im MIMAR® Suit Recovery Body
Die Wunde

Warum sie geschützt werden muss

Bei den meisten Kastrationen wird ein kleiner Schnitt in der Bauchdecke gesetzt (Laparotomie). Diese saubere Wunde heilt in wenigen Tagen, wenn sie gut geschützt ist.

Problematisch wird es, wenn sich das Tier leckt, beißt oder kratzt: Die Wunde kann sich reizen, verschmutzen, entzünden oder sogar aufgehen. Das verlängert die Genesung und erfordert einen weiteren Praxisbesuch.

LeckenDie Zunge bringt Bakterien ein und weicht die Wundränder auf.
BeißenEs kann Fäden herausreißen und die Wunde öffnen.
KratzenMit den Hinterpfoten erreichen sie die Wunde selbst mit Trichter.
Hündin oder Katze

Was jeweils anders ist

Bei der Hündin

Body mit starrer Halsplatte

Die Platte wird in die Halstasche geschoben und wirkt wie ein Stützkragen: Sie begrenzt die Kopfdrehung, sodass die Hündin weder die Wunde erreicht noch den Body ausziehen kann.

Wenn sie beaufsichtigt ist oder Sie spazieren gehen, können Sie die Platte herausnehmen, damit sie es bequemer hat.

Bei der Katze

Meist genügt der Body

Bei den meisten Katzen ist die starre Halsplatte nicht nötig, was dem Wohlbefinden Ihrer Katze zugutekommt.

Anfangs verharren manche Katzen regungslos oder laufen merkwürdig. Das ist normal: Ziehen Sie ihr den Body ein paar Mal an und wieder aus, dann gewöhnt sie sich schnell daran.

Die ersten Tage

Was normal ist und wann Sie den Tierarzt anrufen sollten

Das ist normal

  • Die Wunde ist sauber, trocken und die Ränder liegen aneinander.
  • Eine leichte Schwellung um die Fäden in den ersten Tagen, die zurückgeht.
  • Etwas Müdigkeit und weniger Appetit am Tag der Operation.

Wenden Sie sich an Ihren Tierarzt, wenn

  • die Wunde zunehmend rot wird oder anschwillt.
  • sie nässt, blutet oder schlecht riecht.
  • Sie lose Fäden sehen oder die Wunde aufgeht.
  • sie matt ist, am nächsten Tag nicht frisst oder Schmerzen zeigt.

Im Zweifel lieber nachfragen: Ihr Tierarzt weiß, wie die Operation verlaufen ist und was in Ihrem Fall zu erwarten ist.

≈ 1Woche

Wie lange muss er getragen werden?

Das entscheidet Ihr Tierarzt – je nach Operation und Wundheilung. Bei einer Kastration ist es meist etwa eine Woche, bis zur Kontrolle oder zum Fädenziehen.

Deshalb erhalten Sie MIMAR® in der Tierarztpraxis: Der Tierarzt beurteilt, ob er geeignet ist, wählt die Größe und sagt Ihnen, wie lange er getragen wird.

MIMAR® im Vergleich zur Halskrause

Derselbe Schutz, mehr Wohlbefinden

Während der Zeit nach der OPHalskrauseMIMAR® Suit Recovery
Verhindert Lecken oder Beißen an der WundeJaJa
Verhindert Kratzen mit den HinterpfotenNeinJa
Schützt die Wunde vor Schmutz – mit antimikrobiellem StoffNeinJa
Unbequeme Verbände nötigJaNein
Frisst, trinkt und schläft ganz normalNur mit MüheJa
Geht spazieren, ohne an Türen oder Möbel zu stoßenNeinJa

Für die Kastration wird der lange Body verwendet, der Brust und Bauch bedeckt. Die Größe richtet sich nach dem Gewicht: siehe Größentabelle.

Echte Fälle

In der Praxis kastriert, Größe 1 bis 5

Sieben Hündinnen und eine Katze, nach Größe geordnet. In allen Fällen wurde der Body je nach Vorgabe der Praxis 6 bis 8 Tage getragen.

150 Hunde und 12 KatzenWährend der Entwicklung in der Praxis wurde der Body vor der Markteinführung an rund 150 Hunden und 12 Katzen getestet.
Schwarze Katze im MIMAR® Body nach ihrer Kastration

Bellatrix

Größe 1
Europäisch Kurzhaar · 1 Jahr · 3 kg
Kastration
Zwergschnauzer beim Spaziergang im MIMAR® Body

Miau

Größe 2
Zwergschnauzer · 2 Jahre · 5 kg
Kastration
Wunde ansehenKastrationswunde von Miau, sauber und gut verschlossenMiaus Wunde nach der OP mit dem Body.
Malteser im MIMAR® Body auf dem Behandlungstisch

Lily

Größe 2
Malteser · 6 Jahre · 7,2 kg
Kastration und Leistenbruch
Wunde ansehenKastrationswunde von Lily, sauber und gut verschlossenLilys Wunde nach der OP mit dem Body.
West Highland im MIMAR® Body in der Praxis

Blanqui

Größe 2
West Highland White Terrier · 2 Jahre · 7,9 kg
Kastration
Wunde ansehenKastrationswunde von Blanqui, sauber und gut verschlossenBlanquis Wunde nach der OP mit dem Body.
Stehende Mischlingshündin im MIMAR® Body

Dana

Größe 3
Mischling · 5 Jahre · 23 kg
Kastration
Weiße, gefleckte Hündin im MIMAR® Body in der Praxis

Lúa

Größe 4
Pitbull-Boxer-Mischling · 8 Monate · 28 kg
Kastration
Golden Retriever im MIMAR® Body im Wartezimmer

Perla

Größe 4
Golden Retriever · 1 Jahr · 33 kg
Kastration
Wunde ansehenKastrationswunde von Perla, sauber und gut verschlossenPerlas Wunde nach der OP mit dem Body.
Vorstehhund im MIMAR® Body in der Praxis

Lassy

Größe 5
Vorstehhund · 5 Jahre · 38 kg
Kastration wegen Pyometra

Die Fotos der Wunden sind ausgeblendet: Öffnen Sie sie nur, wenn Sie sie sehen möchten.

Häufige Fragen in der Sprechstunde

Muss der Body die ganze Zeit anbleiben?

Ja, während der gesamten Zeit nach der OP, Tag und Nacht, bis Ihr Tierarzt sagt, dass er abgenommen werden kann.

Muss die starre Halsplatte drinbleiben?

Nicht immer. Wenn sie beaufsichtigt ist und wenn Sie mit ihr spazieren gehen, können Sie die Platte herausnehmen. Setzen Sie sie wieder ein, wenn sie allein bleibt oder über Nacht.

Kann das Tier mit angelegtem Body sein Geschäft verrichten?

Ja, der Body behindert keine Körperfunktion: Sie kann ganz normal fressen, trinken, urinieren und Kot absetzen.

Und wenn sich meine Katze mit dem Body nicht bewegt?

Das kommt anfangs häufig vor. Ziehen Sie ihr den Body mehrmals an und wieder aus, damit sie sich daran gewöhnt; meist passt sie sich schnell an.

Kann er wiederverwendet werden?

Ja. Er ist bei max. 30 °C maschinenwaschbar und wiederverwendbar, etwa für eine weitere Operation oder für ein anderes Tier derselben Größe.

Fragen Sie vor der OP in Ihrer Praxis nach MIMAR®

Wenn Sie Ihre Hündin oder Katze kastrieren lassen, sprechen Sie Ihren Tierarzt bei der Terminvereinbarung darauf an. So hat er die passende Größe am OP-Tag bereit, und Sie verlassen die Praxis ohne Trichter.

  1. Fragen Sie Ihren Tierarzt danach, wenn Sie den OP-Termin vereinbaren.
  2. Hat Ihre Praxis ihn noch nicht, kann Ihr Tierarzt nur die benötigte Größe bestellen – ohne Mindestmenge.
  3. Am Tag der Operation legt er ihn an und erklärt Ihnen, wie lange er getragen wird.

Diese Informationen dienen der Orientierung und ersetzen nicht die Einschätzung Ihres Tierarztes, der jeden Fall individuell beurteilt.